Energiesparfunktion

Am 29.08.2008 verfasst von EssWeh in Fundstügge.

Auf der Suche nach einem neuen digitalen SAT-Receiver bin ich auf das folgende lukrative Angebot gestoßen:
Energiesparfunktion mit Mindestverbrauchangabe
“> 1 Watt”? Klasse, den nehm ich! Das nenne ich doch mal eine exakt bemessene und kundenfreundliche Angabe! Da war wohl gerade der für die Mathematik zuständige Teil des Schreiberhirns auf Stand-by.

Sitz- und Liegemobiliar

Am 02.02.2008 verfasst von EssWeh in Zugeschlagen.

Die Schlagzeilen der technikaffinen Medien werden überwiegend von tragbaren, multimedialen, eierlegenden Wollmilchsäuen, mit denen man manchmal sogar telefonieren kann, beherrscht. Dieser Beitrag wird daher zur Abwechslung mal Konsumgütern gewidmet, auf deren treue Dienste sich die Menschheit schon seit Äonen verlässt: Stühlen, Betten und sonstigem Sitz- und Liegemobiliar.

Ein Bett zum Schaukeln

Denn nicht nur Technikgeräte machen werden mobil: So lässt einen z. B. diese Stuhlidee nirgends mehr im Regen stehen. Sondern sitzen. Mit diesem Bett wird zudem jede langweilige Nacht zu einer Achterbahnfahrt, vor allem wenn das Schlafzimmer direkt ans Treppenhaus angrenzt. Schnarchende Bettnachbarn kann man damit sicher auch hervorragend zum Schweigen wippen. Oder man lässt es das vibrationsempfindliche Bett selber tun. Apropos Bettnachbarn - diese lassen sich mit dem Sharing Pillow sicher sehr effektiv auf Distanz halten, um peinliche, natürlich völlig ungewollte Situationen zu vermeiden. Nach einer mehr oder weniger geruhsamen Nacht freut man sich dann am nächsten Tag auf seinen neuen Bürostuhl, der vor allem die Arbeit am Rechner sicherlich enorm erleichtert. In den Arbeitspausen freut man sich dafür um so mehr auf ruhige, entspannte Minuten auf der durch magnetische Abstoßungskräfte zum schweben ermächtigten Liege. So, ich muss nun leider aufhören, die Batterien meines Bürostuhls sind alle und ich muss noch das neueste Firmware-Update für mein Bett herunterladen. Schönes Wochenende.

[Ideen via Ehrensenf, Gizmodo usw.]

Wasserdichte Handys

Am 26.01.2008 verfasst von EssWeh in Zugeschlagen.
Inside out umbrella

Endlich verstehe ich, wozu man wasserdichte Handys baut: damit man Schirm-Handtaschen verwenden kann. Und natürlich für die Tauchkommunikation

Magersucht kennt keine Grenzen

Am 17.01.2008 verfasst von EssWeh in Netzkonsum.


[Video-Link; via Gizmodo]

Dazu ein netter Kommentar von Steve Jobs über die Konkurrenz (Sony): “Wir sind an der dicksten Stelle dünner als die an der dünnsten”. Ich mag ihn jedenfalls nicht, diesen viel zu groß geratenen und viel zu schweren 1700€-Taschenrechner. Ich mag solche Kaum-Was-Könner generell nicht. Die können kaum was. Aber klar, verdammt schick.

Modifizierte Fernbedienungen

Am 13.01.2008 verfasst von EssWeh in Diskussionsbedarf.

TV-B-GONEDer erste Technik-Trend des Jahres 2008 deutet sich an: Fernbedienungen Marke Eigenbau. Einen vergleichsweise harmlosen, höchstens für die jeweiligen Hersteller ärgerlichen Spaß erlaubten sich die Jungs vom Gizmodo-Blog auf der CES: Per TV-B-Gone-Fernbedienung schalteten sie diverse Flimmerkästen aus. Ein mulmiges Gefühl sollte einen jedoch spätestens dann überkommen, wenn man liest, dass selbst 14-Jährige in der Lage sind, ihr Zapp-Instrument in eine Fernsteuerung für öffentliche Verkehrsmittel umzubauen.

Sicher Surfen im Büro

Am 12.01.2008 verfasst von EssWeh in Netzkonsum.

Surfen mit Office 2003Wer viel mit microsoft’schen Programmen à la Office arbeitet, dem könnte dieser interessante Text-Browser gefallen. Er umhüllt die angesteuerte Website mit einem Office-Rahmen und täuscht dadurch dem unverhofft hereinschneienden Chef fleißiges Arbeiten vor.

Dem gleichen Zweck dient übrigens diese geniale Erfindung.

(Un)nötige Durchbohrungen

Am 25.02.2007 verfasst von EssWeh in Zugeschlagen.

Wie hält eine Armbanduhr ohne Armband? Mit Metall. Mit ins Fleisch verankertem Metall. Auf diese Weise wird gleich mit mehreren Problemen aufgeräumt: geistreichen Verspätungsausreden wie “Entschuldigung, der Bus ist entgleist”, hässlichen, ausgeleierten Armbändern, dem permanenten Lokalisieren der momentanen Position der Armbanduhr usw.

Die Piercing-Uhr - Der Fleischschmuck für Verspätete.

Passend dazu gibts übrigens die an den Hirnbehälter geschraubten Brillengläser. Der (Schmerz-)Schrei bei jedem Fußballspiel. Und wenn man die Gläser gerade mal nicht braucht, kann man sich ja einen Fernseher oder Ähnliches dranschrauben. Obwohl, lieber doch nicht, denn dann kann man ja nicht mehr auf die Uhr schauen …

Betty: Sofameilen für Sofakartoffeln

Am 11.02.2007 verfasst von EssWeh in Lockvogelangebot.

Das Betty-Prinzip ist denkbar einfach: Es ist ein TV-Bonussystem mit Sofameilen als virtueller Währung. Man kann sich die Betty, die zudem als TV-Fernbedienungsersatz verwendet werden kann, für ca. 40 € erwerben und durch die Teilnahme an über das TV-Signal mitgesendeter Umfragen, Wissenstests, Wetten oder kleinen Spielchen neben anderen Gewinnen wie Reisen oder Eintrittskarten zu Konzerten oder sonstigen Veranstaltungen die so genannten Sofameilen verdienen und diese gegen lukrative Prämien eintauschen. Zudem werden immer mal wieder spezielle Produkte zum Verkauf angeboten - per Knopfdruck bestellt, per Telefonrechnung bezahlt. Mehr »

Geschenkideen

Am 06.12.2006 verfasst von EssWeh in Zugeschlagen.

Schon wieder stehen die Weihnachten vor der Tür und schon wieder wissen Sie nicht, was sie Ihren Liebsten schenken sollen? Hier ein paar Tipps von Konsumidioten für Konsumidioten: Mehr »

Schutzmasken statt Schutzgeld

Am 05.11.2006 verfasst von AhEss in Zugeschlagen.

Normalerweise bezahlt man Geld, damit man im Gegenzug etwas bekommt. Aber die Marktwirtschaft hat schon lange erkannt, dass man auch Geld verdienen kann, indem man nichts verkauft. Zum Beispiel soll es in Sizilien eine Firma geben, deren Name mit “M” anfängt und mit “afia” aufhört. Sie kann man bezahlen, damit man etwas nicht bekommt - nämlich Haue. Aber auch im deutschsprachigen Raum kann man sein Schutzgeld loswerden (sofern es sich nicht vorher auflöst). Mehr »