Die Flut der Sinne

Am 25.01.2008 verfasst von EssWeh in Sprachkonsum.

In Lybien bombadierte mich ein narzistischer, veganischer Affe aus einer Yuccapalme mit einer Jahrhunderte alten Kokusnuss. Das war wohl eines seiner Hobbies, neben Gallopieren. Ich zartbeseiteter Einfallspinsel erkannte die Miserie erstmal nicht. Doch als mich die Nuss periphär am Kopf traf, kreisten meine Gedanken im Nirvana. Wieder bei Sinnen krakelte ich aus dem Stehgreif: Faul! Dann aber bemerkte ich: Der Affe war eine brilliante, projezierte Atrappe - eine Lichtreflexion. Ein skuriler, mir wohlgesonnener Intelektueller, der neben einem Wachholder stand, wollte mir unentgeldlich weißmachen, das Orginal sei noch im Kreissaal unwiederruflich an Diabetis gestorben. Ich wollte dem Sunnyboy einen antialkoholischen Obulus in Form eines Brotleibs injezieren, doch mein Kontigent war erschöpft. Derweil schwebten schon die ersten Sterne am morgentlichen Firnament. Es war keine Gradwanderung mehr, es war ein Disaster. Ein weiterer Wehmutstropfen war insbesonders, dass meine Amalganfüllung - heute ja gang und gebe - dringend einer Reperatur bedurfte. Aber diese Internas finden Sie bestimmt totlangweilig. Na dann, nach mir die Sinnflut.

Wie so ein Text zustande kommt? Man nehme eine bestimmte Anzahl häufig gemachter Fehler und versuche, eine einigermaßen sinnvolle Geschichte daraus zu basteln. Viel Spaß beim Finden. Wer die korrekte Zahl nennt, gewinnt. Fast wie beim Lotto.

 

3 Kommentare:

  1. 1 biga meint:

    Wäre es zufiel verlankt auch noch das Wort Gelanktine zu verwänden?

  2. 2 EssWeh meint:

    Gelanktine? Wer tut denn so was?! Das ist ja dermaßen falsch, dass es nicht einmal Google kennt … das geht eindeutig zu weit ;)

  3. 3 biga meint:

    Okay, war vielleicht etwas übertrieben. Aber so aussprechen tun’s die Berliner und schreiben es so: Gelantine. Auch nicht schön…

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