Ein Gotteskrieger, ein Auftragsdiebstahl und der tiefste Bungee-Sturz aller Zeiten

Am 28.02.2007 verfasst von EssWeh in Fundstügge.

Recht haben sie bei SPIEGEL ONLINE, solchen Gotteskriegern gehört mal kräftig der Arsch versachlicht:

Das Gotteskrieger

Zudem wurde dort heute allen Extrem-Bungee-Springern eine traurige Nachricht mitgeteilt. Niemals wird ein Bungee-Springer mehr als 1500 Meter in die Tiefe stürzen, denn das würde den tiefsten Sturz aller Zeiten übertreffen, was schlichtweg unmöglich ist (Beweis durch Widerspruch).

Nie wieder höherer Bungee-Absprung
(Sofort fühlt man sich u. a. an die besten Filme aller Zeiten erinnert.)

Dass der tiefste Sturz und der höchste Absprung nicht unbedingt dasselbe sind, wird in diesem Beitrag ausnahmsweise mal ignoriert, da aus dem Text des Artikels klar wird, dass mit Letzterem Ersteres gemeint ist.

Eine weitere seltwürdige Meldung handelt der Überschrift nach von einem (Auftrags-)Diebstahl, für welchen der Dieb eine Belohnung in Höhe von 50 Millionen Euro erhielt:

Auftragsdiebstahl in Millionenhöhe

Nein, halt! Stopp! Im Text wird der Leser dann aufgeklärt: Gemeint sind Picasso-Bilder im Wert von 50 Millionen Euro. Das war knapp.

Aktualisierung:
Der Tippfehler im ersten Artikel auf SPIEGEL ONLINE wurde mittlerweile bereinigt. Die Überschrift des dritten Artikels wurde ebenfalls überarbeitet.

 

2 Kommentare:

  1. 1 ErrHah meint:

    Vielleicht sollten wir ein Gewerbe betreiben, und kompetente Gegenleser vermitteln. Aber eben leider nur vielleicht, da zu befürchten steht, daß es den Autoren dieses Geld nicht wert ist. :-/

    Bleibt wohl alles beim alten: Gegengelesen wird auch beim Spiegel kaum, an die Öffentlichkeit kommt’s dennoch, merken tut es kaum einer, und jene, die es merken, sagen nix oder lassen sich nur im eigenen Blog aus :-P

  2. 2 EssWeh meint:

    Mit kompetenten Gegenlesern wäre der ganze Spaß ja vorbei. Dann hätten wir ja noch weniger zu Bloggen ;)

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